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Diese Seite dient dem Zweck, zu zeigen, dass Knapsack nicht nur aus Industrie besteht. Wer schon einmal hier war und sich umgesehen hat, oder wer unsere Bilder betrachtet, wird feststellen, das wir - um es mit den Worten des "Tennisclub-Knapsack" zu sagen - in der grünen Oase am Chemiepark leben!
 
Knapsack ist ein Stadtteil von Hürth und hauptsächlich bekannt durch das Industriegebiet, den Chemiepark und die Brikettfabrik Ville, dem letzten Betrieb zur Kohleveredlung mit eigenem Kraftwerk im Stadtgebiet.
Knapsack ist der einzige, aus Umweltschutzgründen umgesiedelte Ort Deutschlands.
Wegen der hohen Luftverschmutzung durch die Industrie in den 70er-Jahren, wurde die meisten Bewohner unter anderem in die Stadtteile Berrenrath und Hermülheim umgesiedelt.
 
Die Knapsacker Ortsgemeinschaft ist in der von Alt-Hürth aufgegangen, ebenso der Fußballclub im GKSC Hürth.  Einzig die "
Große Karnevalsgesellschaft von 1935", der Turnverein TV-"Eiche" Hürth-Knapsack e.V. und der Brieftaubenverein "Heimatliebe" existieren nach wie vor!
 
Vom Wohnort Knapsack ist bis heute nur noch eine kleine ehemalige Werk-Siedlung geblieben, die aus den Häusern in der Alleestraße, Industriestraße, Am Grünen Weg und die seit 2005 unter Denkmalschutz stehende Garten- und Dr.- Kraus-Straße besteht. Die Werkswohnungen wurden privatisiert und von deren Eigentümern restauriert.
 
Derzeit leben 143 (Stichtag: 31.03.2017) Menschen in Knapsack.

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Wie entstand der Name "Knapsack"?
 
In einem Artikel von Helmut Weingarten im Kölner Stadtanzeiger vom 5. August 1982 heißt es:
 
Zitat Anfang:
 
"Die Wirklichkeit führt in die ersten bekannten schriftlichen Quellen des 17. Jahrhunderts, wo von einer Flurbezeichnung "uffm Knapsack" (auch "knapsacker velt") die Rede ist. Die im Winkel zugeschnittenen Flächen, die einem "Knappsack" ähnelten, haben vermutlich zu dieser Bezeichnung geführt.
Elmar Brohl, der sich in der Vergangenheit qualifiziert mit der Geschichte von Hürth befaßte zitiert in der "Hürther Heimat" Heinrich Dittmayer ("RheinFlurnamen"), wo der "Knappsack" eine Reisetasche , erklärt wird: "Der Kappsack ist nämlich eine doppelseitige, sackartige, leinene Tasche, die so über die Schulter getragen wird, daß ein Teil nach vorne, der andere nach hinten hängt, oder die an die Hamen (Halsjoch) des Pferdes befestigt wird".  
 
Noch vor Elamr Brohl und Clemens Klug, haben sich Rosellen und besonders der aus Brühl stammende Knapsacker Lehrer Josef Herber mit der Geschichte befaßt.
Fest steht, daß Knapsack, wie viele ähnlichen Orte im Villebereich, besonders jene mit der Endung -rath (von Roden, wie Grefrath, Benzelrath, Habbelrath usw. auf einer Rodung entstand.
Schon 1566 wird das Knapsacker Feld erwähnt. Anzunehmen ist, daß Hürther Bürger die Quellen im Walde entdeckten und sich hier ansiedelten. Das könnte vor dem Pestjahr 1666 gewesen sein, da 1599 in Knapsack bereits einige Häuser bestanden haben, wie aus Unterlagen des Staatsarchivs in Düsseldorf hervorgeht.
 
Als kurkölnisches Territorium gehörte Knapsack zum Amt Lechenich. Zum Gerichtstag 1696 in Lechenich erschienen sechs "männliche Underthanen" aus Knapsack. Die Entwicklung muß in den Anfängen rückläufig gewesen sein, denn 1651 verzeichnet der Amtsverwalter des Amtes Lechenich 19 Wehrpflichtige Männer für die Landschützen. Im Jahre 1670 weist eine Steuerliste sechs "Hausmannshäuser" aus. In der Schützenliste des Jahres 1690 fendet man ebenfalls noch sechs Männer aufgeführt. Diese Schützen übernahmen die Sicherung des Landfriedens im Bereich des Amtes Lechenich, zum Beispiel die Sicherung des späteren Luxemburger Straße.
 
Die ersten Bewohner aber waren Einsiedler, schreibt doch schon Herber von einem "Waldbruderhäuschen", das im 16. Jahrhundert bestand.
Nicht mit Reichnümer gesegnet waren die ersten Knapsacker, die als kleine Landwirte ("Kötter") und später als Tagelöhner ihrem Broterwerb nachgingen.
 
Die industirelle Entwicklung leiteten die Klüttenkaulen an der Kranzmaar im 18. Jahrhundert und erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Braunkohle und später die chemische Industrie ein.
 
Zitat Ende.
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